Die Gemeinde-Chronik
....wird bereits seit 1971 geschrieben.
Sie erfasst seitdem den Zeitgeist und die Entwicklungen in unserer St. Johannis-Gemeinde, aber auch die Ereignisse in der christlichen Welt schlechthin.
Die Gemeinde-Chronik steht im Pfarrbüro und ist für jeden zur Einsicht frei.
Interessierte sollten sich vorab beim Pfarrbüro
(Tel.: 631 53 33) melden, um einen Termin für die Lektüre zu vereinbaren.
Geschichte der Gemeinde:
2.09.1973 Pastor Kaesbach feiert die 1. Hl. Messe im Neubaugebiet. Die Sonntagsmessen werden weiterhin im Sozial- und Altenzentrum gefeiert, die Wochentagsmessen in einem Raum seiner Wohnung am Gropiusring 45.
19.09.1976 Grundsteinlegung für unsere Kirche
01.10.1977 Kirchweihe durch Bischof Dr. Helmut-Hermann Wittler
15.01.1984 Der erste Johannis-Brief erscheint.
03.02.1987 Pastor Kaesbach feiert sein 25-jähriges Priesterjubiläum.
01.03.1991 Frau Kordula Petrausch erhält vom Erzbischof die Beauftragung als Gemeindereferentin.
28.04.1991 Frau Hedwig Kleine-Börger geht nach 33 Jahren als Seelsorge- und Gemeindereferentin, davon 18 Jahre in unserer Gemeinde, in den Ruhestand.
31.07.1996 Frau Petrausch wechselt als Gemeindereferentin von St. Johannis zur Hl.Geist-Gemeinde nach Farmsen.
17.03.2001 Das Glockengeläut wird mit der 4. Glocke "Angelus Domini" vervollständigt.
16.09.2001 Frau Renata Kustusz wird zur Gemeindereferentin unserer Gemeinde berufen.
03.02.2002 Pastor G. Kaesbach begeht sein 40-jähriges Priesterjubiläum.
17.03.2002 Pastor Kaesbach gibt der Gemeinde bekannt, dass er nach 29 Jahren auf seine Bitte hin zum Jahresende in den Ruhestand gehen wird.
22.09.2002 Feier des 25. Kirchweihfestes mit dem ehemaligen Erzbischof Dr. Ludwig Averkamp
02.01.2003 Pater Andreas Lengenfeld wird der neue Pfarrer, Pater Stanislaw wird Kaplan in unserer Gemeinde.
01.04.2005 Die Pfarrei St. Johannis wurde aufgelöst und die Gemeinde St. Johannis gehört jetzt der St. Franziskus Pfarrei an.
01.09.2005 Pater Andrzej Walkowiak wird neuer Kaplan der St. Franziskus Pfarrei.
30.09.2007 Feier des 30. Kirchweihfestes mit dem Erzbischof Dr. Werner Thissen
Kunstführer:
Das Bronzerelief "Johannes XXIII." wurde von Frau Gisela Bär geschaffen.
Es wurde Pfingsten 1979 an der äußeren Wand der Kirche im Foyer aufgehängt.
Johannes XXIII. wurde in den fünf Jahren seines Pontifikats zum Papst des Friedens.
"Ich bin euer Bruder"
In der Mitte des Altarraumes hängt vom großen Balken herab
ein altes Kreuz. Der Korpus ( vermutlich aus dem 16./17. Jahrhundert )
stammt aus einer Kirche in Norditalien.
Das Ikonenbild der Heiligen Maria von Tschenstochau
verbindet in unserer Kirche die Gegenwart mit der Tradition.
Die vielen Spätaussiedler aus Polen finden hier
ein Stück Heimat wieder.
Das Ewige Licht löste im September 1997 ein bereits 20 Jahre
altes Provisorium in unserer Kirche ab.
Dieses weitere Kunstwerk des Künstlers Siegfried Assmann passt
sich in form und Gestaltung nahtlos in die Proportionen des Tabernakels ein.
Im Jahre 1980 erhielt unsere Gemeinde ein Geläut von 3 Glocken.
Diese sind auf die Anfangstöne des lateinischen Liedes "Te Deum"
(As', B', Des'') abgestimmt. Der Glockenstuhl im Turm wurde aber schon
für vier Glocken eingerichtet, um in Zukunft des Geläut zu vervollständigen.
Die 4. Glocke wurde am 2. März 2001 in Gescher bei der
Glockengießerei Petit & Gebrüder Ellerbrock in Westfalen
gegossen.
Die neue Glocke trägt die Aufschrift "Angelus Domini" und
"Das Wort ist Fleisch geworden".
die glockenweihe erfolgte am 24. März 2001.
Am zweiten Adventssonntag 1979 konnte Weihbischof K.A. Siegel
diese Orgel weihen.
Gefertigt wurde sie von der renommierten Orgelbaufirma Walcker
aus Murrhardt. Die Orgel hat in 16 Registern insgesamt 1184 Pfeifen,
die vielfältige Möglichkeiten eröffnen.
Das unteren Kirchenfenster wurden von dem Glasmaler
Siegfried Assmann geschaffen.
Ausgehend von der Namensgebung unserer Kirche wählte
man das Thema der Offenbarung des Johannes, wo er die
Visionen der heiligen Stadt Jerusalem beschreibt.
Die Oberfenster wurden von der Glasmanufaktur Derix
in Taunusstein geschaffen, den künstlerischen Entwurf
lieferte wiederum der Künstler Siegfried Assmann.
Themen waren hier "die Huldigung vor dem Throne Gottes"
und der "Sturz des Drachen".
Johannes der Seher ist das Thema eines kleinen Fensters
im vorderen Abschnitt der Fensterseite.
Die Sonne als Symbol des Lichtes, das uns in der
Verheißung leuchtet, ist hier aus der Beschreibung des Sehers
Johannes als Wohnstadt des Herrn interpretiert wurden.
Eindrucksvoll ist auch das Fenster des Heiligen Geistes.
Es befindet sich im Turmstumpf zum Innenhof hin und ist gut
vom Beichtraum aus zu betrachten.
Die Marienstatue strahlt Wärme und Innigkeit aus.
Die Künstlerin Gisela Bär hat bei der Statue Erdverbundenheit
ausgedrückt.
Sowohl bei der Madonna als auch beim Jesuskind auf dem Schoß
hat sie die Körperhaltung in Kreuzesform dargestellt.
Die Staue ist Aluminium, in Bronze getönt.
Direkt gegenüber der Marienstatue in der kleinen Nische
neben dem Beichtraum steht der Heilige Antonius.
Diese massive Bronzestatue wurde zu Pfingsten 1979 aufgestellt.
Der Engel Raphael schützt den jungen Tobias
auf seinen beschwerlichen Wegen.
Dieses Kunstwerk von der Künstlerin Gisela Bär
ist enie Stiftung anlässlich des 25-jährigen Priester-
jubiläums unseres damaligen Pastors Kaesbach.
Der Gottesdienstbesucher wird beim Betreten des Gotteshauses an diese Werke erinnert.
Sie sind auf der Schwelle zwischen Außen und Innen angebracht.
Dienst am Nächsten und Gottesdienst gehören zusammen.
Die Türgriffe stellen die "sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit" dar:
Die Hungrigen speisen, die Durstigen tränken,die Nackten bekleiden, die Fremden beherbergen,
die Gefangenen erlösen, die Kranken besuchen, die Toten begraben.
Diese Bronzeplatte ist die untere Tafel an der Tabernakelstele.
Diese Tafel direkt auf dem Tabernakel stellt die Einsetzung des
Altarsakraments dar. Jesus - mit Johannes an seiner Brust -
feiert mit den zwölf Aposteln sein Abscheidsmahl (Joh 13).
Der Altarinnenraum wurde künstlerisch gestaltet
von der Bildhauerin Gisela Bär. Sie hat die Tabernakelstele,
den Ambo, den Taufstein, sowie die Weihwasserbecken und
die Apostelleuchter aus römischem Travertin geschaffen.
Die St. Johannis-Gemeinde hatte das große Glück, außerordentlich schöne Figuren
einer unvollständigen Krippe aus dem Nachlass des Bildhauers Leo Ohl aus Buchholz
in der Nordheide zu erwerben.
Der Bildhauer Walter Mellmann aus Osnabrück war zur Fortführung des Werkes bereit.
Das Gesamtwerk passt vorzuüglich in die Kirchenarchitektur.